Um 08:00 machten wir uns nach Velden auf, wo wir eine Nacht Zwischenstopp machten. Das an diesem Wochenende stattfindende Harley Davidson Treffen, machte diesen Zwischenstopp zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Der Besuch im Casino brachte keinen Gewinn, außer den schönen Ausblick auf den Wörthersee.
Bei herrlichem Wetter Florenz entdeckt. Den freien Eintritt in den Dom (10:00 – 17:00) ließen wir aufgrund der permanent ca. 1 stündigen Wartezeit aus. Der Boboli Garten, der hinter dem Palazzo Pitti liegt, dem Hauptsitz der Medici als Großherzöge der Toskana, ist leider nicht öffentlich zugängig. Der Eintritt kostet € 10 pP.
RathausDavid von Michelangelo Ohne Worte FlorenzPonte Vecchio
Das am Vortag auch geschlossenen Museum Museo Civico Sezione Epigrafica, wir waren am Vortag beim falschem – egal, hatten beide zu – besuchten wir mit einer Führung um 10:10 Uhr. € 4 pro Person. Wir waren die einzigen und genossen die interessante Führung in die unterirdischen Gänge voller etruskischer Urnen, Brunnen und mittelalterlichen Weinkellern.
Ohne Zeitverlust ging es wieder in die Stadt Siena, in der wir den Dom besichtigten. Diesen hatten wir bei unserer ersten Besichtigung nicht berücksichtigt. Mit einem am Vortag bestellten Onlineticket – muss man im Ticketoffice Kassa Nr. 1 gegen ein Ticket eintauschen – hatten wir keine Wartezeit. Den Dom darf man nicht missen; wunderschön !
Dom von SienaDom von Siena Dom von Siena
Monteriggioni ist das Lieblingsdörfchen unserer letzten Vermieterin, also müsste es auch noch angesehen werden. Tolle Befestigungsmauer und kleines Innenleben. Die Parkgebühren sind mit € 3 pro Stunde nicht von schlechten Eltern.
MonteriggioneMonteriggioni
Kurz nach 15:00 Uhr waren wir, wie ausgemacht, in der Unterkunft in Florenz. Wir wurden von Giacomo schon erwartet. Einchecken, Auto in die Nähe Garage bringen und ab zum 900 Meter entfernten Dom im Zentrum.
Dom von Florenz
Unterkunft: https://abnb.me/TjUKIwgAHZ:, Preis € 152,89 für 2 Nächte. Saubere Unterkunft mit Garagenplatz; leider etwas laut durch den Straßenlärm der Autos.
Tag des Montags und Tag des Regens. Chiusi war der erste Punkt, den wir ansteuerten. Museo Civico Sezione Epigrafica mit seinen unterirdischen Gängen voller etruskischer Urnen, einen unterirdischen See genannten Brunnen und mittelalterlichen Weinkeller, wollten wir besichtigen. Es war am Montag geschlossen.
Chiusi
Weiter ging’s zum Lago di Chiusi und weiter zum Lago Trasimeno. Beide schöne Seen aber die Wasserqualität nicht einladend zum Schwimmen. Leider, da wir aufgrund der hohen Temperaturen eine Abkühlung suchten.
Lago di Chiusi
Lago Trasimeno
In der Zwischenzeit verdunkelte sich der blaue Himmel, es kamen Blitze, Donner und Regen. Bei der Ankunft in Cetona verbrachten wir einmal einige Zeit im trockenen Auto. In einer kurzen Regenpause besichtigten wir die eher einfache Stadt in deren Umgebung die Reichen wohnen sollen. Dieses wirkt sich aber auf keine Fall auf die Stadt aus. Zum Beispiel soll der Modeschöpfer VALENTINO hier seine Villa um € 8.000.000 verkaufen. Wir konnten nichts entdecken.
Cetona
Das Städtchen Sarteano war noch regenfrei und urtümlich. Die Burgbesichtigung war leider am Montag nicht möglich, da geschlossen.
SarteanoSarteano
Die zwei weiteren Stätdchen Pienza und Montepulcano ließen wir bei starkem Regen links liegen. Wir fuhren nach Hause, machten uns ein schmackhaftes Nachtmahl mit Wein aus Montepulcano.
Nachdem der Regen um 20:30 aufgehört hatte, machten wir uns doch noch einmal nach Montepulcano auf. Die Stadt bei Nacht ist vielleicht noch interessanter und geheimnisvoller als Untertags. Auf jedenfall fast keine Leute mehr. Als Abschluss tranken wir noch 3 Achterln Rotwein um € 29,50 🤪 Glücklich und aufgrund der hohen Preise nicht alkoholisiert fuhren wir nach Hause.
Unsere heutige Tour führte uns in die 70 Minuten südlich entfernte Stadt Pitigliano. Die mittelalterliche Stadt (4500 Einw.) liegt in 313 m Höhe über dem Lente auf einem Tuffplateau, das vollkommen ausgehölt zu sein scheint. Der hohe, von tiefen Schluchten umgebene Felsrücken war für die Etrusker geradezu wie geschaffen, um darauf eine vor Feinden gesicherte Stadt zu errichten.
Pitigliano
Eine super schöne Stadt, in der man sich sofort ins Mittelalter zurückversetzt fühlt. Wir machten auch eine kleine Wanderungen nahe der Stadt „Via Cava di San Giuseppe“; einer der vielen alten Pfaden der Etrusker.
Via Cava di San GiuseppeVia Cava di San GiuseppeTuffgestein unterhalb der Stadt.
Die Thermalquellen von San Filippo waren unser nächstes Ziel. Der Zugang ist kostenlos. Es sind Naturpools mit schwefelhaltigen Thermalwasser. Nach ca. 40 Minuten waren wir gar und verließen das heilende Wasser gesund und glücklich.
Siena war unser erstes Ziel, das wir nach 30 Minuten erreichten. Siena ist eine wunderschöne Stadt mit ca. 53.000 Einwohnern. Der Ausblick vom berühmten Torre del Mangia am Piazza del Campo kostet € 10 pP ist es aber wert. 400, teilweise sehr enge Stufen, führen hinauf zur wunderschönen Aussicht über Siena und der Toscana.
Siena – Ausblick vom TorreTorre del MangiaPiazza del CampoDuomo
Eine Stunde dauerte danach die Fahrt zu der weiter im Süden gelegenen Stadt Chianciano Terme, wo wir unsere nächste Unterkunft gebucht hatten. Unsere überaus freundliche, junge, typisch italienische Vermieterin Monika, empfang uns mit frischen Feigen, Paradeisern und guten Typs um diese zuzubereiten. Bruschetta und Feigen mit Prosciutto, Käse und natürlich einen Montepulcano Rotwein. Mit einem Einkauf im Coop hatten wir unser original toskanisches Nachtmahl. Nach einer schönen 2 Stunden Runde mit dem Rennrad, verspeisten wir das köstliche Mahl.
Ausblick von unserer Unterkunft auf Chianciano Terme
Unterkunft:https://abnb.me/pqPvx3QTBZ, Preis € 229,85 für 3 Nächte, nettes neu renoviertes Appartement mit Blick auf die Stadt. Die Vermieterin Monika ist super nett und freundlich.
Castellina in Chianti ist ein kleines nettes Städtchen voller kulinarischen Verführungen. Man sollte dieses eher am Nachmittag/Abend besuchen um die Enotecas, Bars und Trattorias aufzusuchen.
🥴🤪 Der Skulpturenpark von Piero Giadrossi. Er ließ ausgewählte Künstler aus 20 Ländern in seinen dichten, 13 ha großen, Steineichenwald kommen und den Platz für ihre dafür geplanten Arbeiten selbst auswählen.
Ich habe noch keinen richtigen Zugang zur Kunst bzw. zu wenig Alkohol.
Amphitheater
Unfinished building – Unfertiges Gebäude
Die Integration ist in diesem Fall auch in einem perspektivischen Sinn gelungen. Viele Architekten unter den Besuchern versuchen sich vorzustellen, wie der Rest des unfertigen Gebäudes aussehen könnte !The way we were – Wie wir waren
Das Kunstwerk ist sehr einfach und gut integriert. Es handelt sich um 9 tote Teakholzstämme die an neun lebendigen Eichenstämmen festgebunden sind. Das tote Holz scheint zu sagen „Schaut uns an, jetzt sind wir trocken, aber früher waren wir auch einmal grün und üppig und jedes Jahr im Frühjahr sind uns frische Blätter gewachsen. Oft geschieht es , dass Naturkatastrophen, oder noch schlimmer, die Menschen selbst verantwortlich sind für enormen Verlusten an Bäumen und Wäldern. Das Seil unterstreicht die von der Istallation ausgehende Nachricht für mehr Respekt gegenüber der Natur. Der Titel inspiriert sich an den berühmten Film Barbara Streisand und Robert Redford.
Radda in Chianti ist mit 603 hm die höchstgelegene Stadt des Chianti Gebietes. Ein finsterer Gang, das Camminamento Medievale aus dem 14 Jhdt., lockt in eine in die Häuserzeile integrierte Parallelgasse.
Radda in Chianti
Italienischer Snack
Greve in Chianti ist durch seinen Marktplatz berühmt, der ein großes Dreieck bildet und sich zur Kirche hin verjüngt. Ein wöchentlicher Markt findet statt. Sonst nix.
Mit dem Auto ins 12 km entfernte Städtchen „San Gimignano“ gefahren. Besuchsdauer etwa 2:30 Stunden. Die Stadt ist fast schon ein bisschen zu gut/perfekt restauriert.
San Gimignano
Danach ging’s weiter zum 31 km entfernten Städtchen „Volterra“. Besuchsdauer ~ 3:30 Stunden mit Snack. Sehr nette und altertümliche Stadt.
Die vorherigen 4 Tage verbrachten wir in der Südoststeirmark in Eckberg beim „Hack-Gebell“. Ein olympischer Triathlon, Wanderungen und viele verschiedene Weine waren unser Zeitvertreib. Heute fuhren wir dann weiter zur 694 km entfernten Stadt Poggibonsi in der Toscana.
Unterkunft
Den Abend verbrachten wir mit einer guten Pizza in der unschönen Stadt. Naja, die kleine Altstadt ist ok.